Touristisches Angebot im Land stetig verbessern


Der Usedom Rundweg wird auf dem Abschnitt von Zinnowitz nach Lütow parallel zur Kreisstraße 29 ausgebaut. „Die Insel Usedom ist eine beliebte Urlaubsdestination. Mit dem Ausbau des Radweges zwischen dem Ostseebad Zinnowitz und Lütow auf der Halbinsel Gnitz bietet sich Radfahrern eine neue, attraktive Etappe auf dem Usedom Rundweg“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe in Schwerin.

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Investitionen in Infrastruktur stetig vorantreiben

Der Radweg wird auf einer Länge von 1,1 Kilometern und einer Breite von rund zweieinhalb Metern ausgebaut. Darüber hinaus wird die parallel verlaufende Kreisstraße 29 auf fünfeinhalb Meter verbreitert. „Wir wollen das touristische Angebot für unsere Gäste im ganzen Land stetig verbessern, damit wir im Wettbewerb um noch mehr zufriedene Urlauber weiter punkten können. Ein wichtiger Teil sind dabei Investitionen in die touristische Infrastruktur, wie beispielsweise touristische Radwege, Wasserwanderrastplätze, Strandpromenaden oder zoologische Einrichtungen“, betonte Glawe. In Mecklenburg-Vorpommern sind von 1990 bis heute über 1.550 touristische Infrastrukturmaßnahmen gefördert worden. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 1,34 Milliarden Euro, die Zuschüsse des Wirtschaftsministeriums betragen rund 890 Millionen Euro.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtkosten der Ausbaumaßnahme belaufen sich auf knapp 1,9 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 1,7 Millionen Euro.

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Fahrradtourismus in Mecklenburg-Vorpommern

Der Usedom Rundweg gehört zu den 21 Rundtouren in Mecklenburg-Vorpommern und ist insgesamt 156 Kilometer lang. Er verläuft unter anderem über Wolgast – Peenemünde – Zinnowitz – Koserow – Bansin – Heringsdorf – Ahlbeck – Korswandt- Mellenthin – Grüssow – Warthe – Rankwitz – Liepe – Usedom – Lassan – Hohendorf – Wolgast.

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Insgesamt stehen in Mecklenburg-Vorpommern neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Pressemitteilung / Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus M-V

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