Mit der 3. Woche des Polnischen Films in Mecklenburg-Vorpommern vom 26. Januar bis zum 01.Februar startet die Filmland M-V gGmbH in die Veranstaltungssaison 2010.
Neben einer Reihe aktueller polnischer Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme u.a. mit Festivalerfolgen aus Gdynia, wird ein Special zum Frühwerk von Krzysztof Kieslowski zu sehen sein, das im Kontext von 30 Jahre Solidarnosc steht. In Anlehnung an das vom Polnischen Institut veranstaltete Berliner Festival “film polska”, das die größte Polnische Filmschau außerhalb von Polen ist, darf sich die Filmwoche nun zum ersten Mal “film polska M-V” nennen. Nach der Eröffnung am 26. Januar 2010 im Capitol Schwerin wird das Programm bis zum 01. Februar an 15 Spielstätten in Mecklenburg-Vorpommern zu sehen sein. Besonders geehrt sind wir, da in diesem Jahr erstmals der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommerns, Henry Tesch, und die polnische Bildungsministerin, Katarzyna Hall, die gemeinsame Schirmherrschaft über diese Reihe übernehmen. Eröffnet wird die Reihe mit dem Film “Herrn Kukas Empfehlungen (Lekcje pana Kuki)” von Dariusz Gajewski (PL/A 2008, 94 min) in Anwesenheit des Regisseurs. Gleichzeitig bildet diese Veranstaltung den Jahresauftakt bei der Filmland M-V gGmbH, die in diesem Jahr u.a. mit der Ausrichtung des 20. filmkunstfestes M-V im Mai in Schwerin die erfolgreiche Entwicklung eines der zehn größten deutschen Publikumsfilmfestivals feiert. Aktuelle Informationen zum Programm stehen auf unserer Website unter www.filmland-mv.de zur Verfügung.
Informationen zum Eröffnungsfilm
Herrn Kukas Empfehlungen (Lekcje pana Kuki) von Dariusz Gajewski (PL/A 2008, 94 min)
Der junge Waldemar entscheidet sich eines Tages in den Westen zu reisen, um dort etwas Geld zu verdienen. Sein Nachbar, Herr Kuka, der selbst lange als Saisonarbeiter unterwegs war, unterweist ihn in den überlebenswichtigen Dingen. Kaum in Wien angekommen, muss der neugierig-naive, unverfroren-charmante Protagonist von Dariusz Gajewskis schwebend leichter Komödie jedoch feststellen, dass nicht nur Kukas Empfehlungen völlig unbrauchbar sind, sondern dass überhaupt nichts ist, wie es scheint …
Michaela Skott
Tags: Capitol Schwerin, film polska, FilmLand M-V