Ralf Grabow, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, erklärt zur Debatte in der aktuellen Landtagssitzung über die Einführung einer zweiten Schuluntersuchung:
„Ich begrüße es ausdrücklich, dass SPD und CDU nach ihrer anfänglichen Ablehnung nun doch unserer Forderung nach einer zusätzlichen Schuluntersuchung im Kindergartenalter zugestimmt haben. Mittels Änderungsantrag haben wir die SPD-Initiative zur Stärkung der Kindergesundheit (5/1288) entsprechend ergänzt.
Statt neuer Gesetze wollen wir bestehendes Recht weiterentwickelt wissen. Dazu zählt die Einführung einer schulärztlichen Untersuchung im Alter von drei bis vier Jahren. Dadurch soll frühzeitiger sichergestellt werden, dass mehr Kinder eine Regelschule besuchen können. Fehlentwicklungen, wie etwa sprachliche Defizite, können so besser behoben werden.
Die FDP-Fraktion sieht gute Chancen, dass jetzt Angebote geschaffen werden, die mehr auf Freiwilligkeit setzen. Damit werden die Eltern nicht neuen staatlichen Kontrollen unterworfen werden, so wie es die Landesregierung mit ihren Gesetzesvorhaben plant. Lieber sollte sie ihr Augenmerk auf die qualitative Verbesserung der vorhandenen Strukturen richten. Dazu zählt für uns etwa die Qualifikation der Erzieher in den Kita´s. Unverständlich bleibt jedoch, warum sich die Linksfraktion konstruktiver Oppositionsarbeit verweigert und unsere Anträge mit schlechten Plagiaten nachzueifern versucht.“
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