Der Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Arthur König, hat das Votum des Landtages begrüßt, Greifswald als Verwaltungssitz des künftigen Kreises Südvorpommern festzulegen.
„Ich bin erleichtert, dass die Abgeordneten der Empfehlung des Innenausschusses gefolgt sind. Greifswald hat sich bislang als Lokomotive der Region erwiesen und wird dies auch weiterhin sein. Der Landtag hat sich den Argumenten zugunsten Greifswalds wie eine hervorragende Wirtschaftsentwicklung, Ausstrahlung über die Landesgrenzen hinaus, positive Bevölkerungsentwicklung und nachhaltige Finanzpolitik aufgeschlossen gezeigt“, sagte Dr. König.
Der Oberbürgermeister sieht in dem Votum keine Entscheidung gegen Anklam, sondern zugunsten des neuen Großkreises. Er versicherte, dass sowohl Anklam als auch Pasewalk erhebliche Teile der neuen Kreisverwaltung beherbergen werden. „Ich bin sicher, dass dadurch keine Kaufkraft verloren geht. Dieser neue, große Kreis kann nur dezentral verwaltet werden.“ Der Oberbürgermeister machte noch einmal deutlich, dass Greifswald trotz der Entscheidung auf jeden Fall eine Klage gegen das Kreisstrukturgesetzes prüft. „Die starken Zentren werden durch das Gesetz geschwächt. Durch den Verlust der Kreisfreiheit verliert die Universitäts- und Hansestadt zahlreiche Handlungs- und Entscheidungskompetenzen.“
Bärbel Lenuck
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