Ab heute werden alle Kindertagesstätten, Schulen und Sportvereine mit Zahnverletzungsrisiko in Greifswald mit SOS Zahnboxen ausgestattet. Die Universitäts- und Hansestadt ist damit die erste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, die flächendeckend ausgerüstet wird.
Der Projektmanager der Initiative Zahnexperten24, Jörg Knieper, hat die SOS Zahnboxen heute in der Kindertagesstätte „Regenbogen“ übergeben und das Zahnrettungskonzept eingeführt.
Zahnexperten24 stellte gemeinsam mit Sozialdezernent Ulf Dembski und Univ.-Prof. Dr. med. Wolfgang Sümnig das nachhaltig angelegte Zahnrettungskonzept vor. Konkret erhalten hierbei die weiterführenden Schulen, alle Kitas und alle Sportvereine mit Zahnverletzungsrisiko im ersten Schritt kostenfrei SOS Zahnbox Rettungspakete. Über einen Zeitraum von drei Jahren erfolgt von Zahnexperten24 in enger Zusammenarbeit mit PD Dr. Yango Pohl eine wissenschaftliche Auswertung, welche im Bundesland Hessen bereits seit über 10 Jahren erfolgreich durchgeführt wird. Die mit SOS Zahnboxen versorgten Stellen erhalten bei einem Zahnunfall und Vorlage des Auswertungs-formulares kostenfrei eine neue SOS Zahnbox, um die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten.
Prof. Dr. Sümnig sagte: „Für mich ist heute ein besonders schöner Tag, weil meine Bemühungen in der Aufklärungsarbeit gefruchtet haben. Konkret war ein Symposium in Greifswald vor drei Jahren die Initialzündung für dieses bundesweite Zahnrettungskonzept. Seit heute ist Greifswald die erste Stadt im Mecklenburg-Vorpommern, in der dieses Konzept vollständig eingeführt wurde“.
„Die Folgen eines Zahnunfalls gehören häufig zu unseren Behandlungen. Meist sind Kinder und Jugendliche betroffen. Die sachgerechte Lagerung eines herausgeschlagenen oder verletzten Zahnes ist extrem wichtig und erhöht die Heilungschancen nach der Behandlung. Aus diesem Grund unterstützen wir seitens des Universitätsklinikums Greifswald die Aktion.“ Die ergänzende Aktion konnte mit finanzieller Unterstützung von Zahnexperten24 und Hager & Werken gestartet werden und wird nun sukzessive in eine nachhaltige Grundlage analog zum Bundesland Hessen aufgebaut.
Für Jörg Knieper (Zahnexperten24) ist mit der Ergänzung des Zahnrettungskonzeptes im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wieder ein wichtiger Meilenstein in der bundesweiten Kampagne Zähne retten & schützen gesetzt worden.
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