Der Müritzkreis ist in diesem Jahr voraussichtlich die einzige Region in Deutschland, in der die Gentechnik-Kartoffel AMFLORA angebaut wird. Aus diesem Anlass laden die Gentechnikfreien Regionen M-V mit Unterstützung des BUND, des Vereins für eine gentechnikfreie Gastronomie und der Grünen zu einem Diskussionsabend ein. Dieser wird am kommenden Mittwoch, 7. April, ab 18.30 Uhr im Müritzeum in Waren stattfinden.
Dr. Harald Terpe sieht Gesundheitsgefahr und Verletzung des Vorsorgeprinzips
Ute Schildt: Sicherheit von Menschen, Tieren und der Umwelt muss im Vordergrund stehen!
Der CDU-Agrarexperte, Dr. Henning von Storch, hat die gestrige Entscheidung der EU-Kommission zur Zulassung des Anbaus der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte Amflora zu industriellen Zwecken begrüßt.
Mit der Zulassung des Anbaus der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora hat die EU-Kommission nach Ansicht des agrarpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Prof. Dr. Fritz Tack, im Handstreich die Interessen der BASF durchgesetzt und die berechtigten Sorgen und Anliegen der gentechnikfrei produzierenden Landwirte und der Verbraucher beiseite geschoben.
“Die Europäische Kommission hat heute auf der Basis mehrerer befürwortender wissenschaftlicher Gutachten die Zulassung für den Anbau der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte Amflora erteilt. Das nehme ich zur Kenntnis”, so Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus.
Bündnis 90/Die Grünen sind empört über die Zulassung der Gentechnik-Kartoffel Amflora durch die EU und kündigen konsequenten Widerstand dagegen an.
Der grüne Bundestagsabgeordnete Harald Terpe spricht sich gegen die auf europäischer Ebene geplante Zulassung der gentechnisch veränderten Kartoffel „Amflora“ aus.
Erklärung von Beate Schlupp