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Peter Stein: Ostsee bewahrt maritime Tradition – Kein Brückenbau nötig

14. Juni 2007 | CDU

Der Leiter des Arbeitskreises Verkehr der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stein, hat einen Brückenbau über die Ostsee als nicht finanzierbar und unwirtschaftlich bezeichnet.
„Diejenigen in Dänemark, die jetzt die große Ostseequerung von Rostock nach Gedser ins Gespräch bringen, haben in einem Punkt recht: die wichtigste Verkehrsverbindung über die Ostsee zwischen Dänemark und Deutschland ist – nicht zuletzt, weil sich tatsächlich die Güterströme Richtung Osten und Adria verschieben – diejenige über die Hansestadt Rostock“, so Peter Stein.
„Wir halten allerdings weder die kleinere Brücke bei Fehmarn, noch die größere und dann 40 km lange Variante bei Rostock für notwendig, finanzierbar oder gar wirtschaftlich zu betreiben. Auch sprechen die gutachterlichen Aussagen beispielsweise zur Meeresbiologie, die für Fehmarn gelten und in Rostock sicherlich ähnlich sind, gegen einen solchen Bau.
Wir haben eine maritime Tradition auf der Ostsee, die bisher und auch in Zukunft alle logistischen Leistungen bringen wird, die nachgefragt werden. Das war zur Hanse so und das gilt auch heute. Deshalb steht die CDU fest hinter den erfolgreichen Fährlinien in der Ostsee. Wir sehen unsere Mecklenburgischen und Vorpommerschen Ostseehäfen in Punkto Fährverkehr im Wettbewerb gut aufgestellt“, so Peter Stein.


Günter Rühs: Krankenhausplanung – Entwicklungspotentiale der Häuser stärker nutzen

14. Juni 2007 | CDU

Der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Günter Rühs, sieht die Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern gesichert.
„Der 4. Krankenhausplan hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2008. Er wird jedes Jahr an die sich ändernden Bedarfe durch Feststellungsbescheide im Wege der Feinsteuerung angepasst. Gleichzeitig laufen gegenwärtig bereits die Vorarbeiten für den ab 01. Januar 2009 geltenden 5. Krankenhausplan. Oberstes Ziel hierbei ist die Absicherung der flächendeckenden medizinischen Versorgung im gesamten Land. Die Grund- und Regelversorgung wird auch in Zukunft vor Ort als wohnortnahe Versorgung sichergestellt. Die Maximalversorgung hingegen wird weiterhin in den medizinischen Zentren an den großen Standorten im Land erbracht – dies sind neben den beiden Universitätsklinika in erster Linie die Krankenhäuser in den Oberzentren. Zusätzlich wird es Spezialeinrichtungen geben, die auf höchstem Niveau ganz spezielle Leistungen anbieten. Diese Spezialisierung werden wir weiter fördern und nachhaltig unterstützen.
Gegenwärtig sind im Krankenhausplan 35 Häuser aufgeführt – diese Zahl ist nicht statisch, sie kann sich sowohl nach oben als auch aufgrund von Fusionen bzw. Zusammenschlüssen nach unten entwickeln. Es wird somit kein Standort geschlossen, sondern bestehende Einrichtungen erfahren vielmehr sogar eine Aufwertung. Ich möchte in diesem Zusammenhang insbesondere an die besondere Versorgungssituation in Schwerin und seinem Umland erinnern – am Schweriner See gibt es Einrichtungen, deren Entwicklungspotential zukünftig stärker genutzt werden wird. Aber auch im Bereich der Psychiatrie wird es z. B. Veränderungen geben – auch hier reden wir nicht über ein Weniger, sondern über ein Mehr. Dies wird sich insbesondere im vorpommerschen Raum mit seinem Oberzentrum auswirken.
Es ist somit festzustellen, dass sich die Krankenhausplanung der Koalition auf dem richtigen Weg befindet. CDU und SPD brauchen nicht die Hilfe der Opposition, um unter Federführung des Sozialministeriums zusammen mit der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen die medizinische Versorgung unserer Bürger auf hohem Niveau abzusichern“, so Günter Rühs abschließend.


Nichtwahl Johann Scheringers ist ein unglaublicher Skandal

13. Juni 2007 | Linkspartei.PDS

Nach Ansicht des Vorsitzenden der Fraktion der Linkspartei.PDS, Prof. Dr. Wolfgang Methling, ist die Nichtwahl von Johann Scheringer in die Kommission zur Stasi-Überprüfung der Abgeordneten ein unglaublicher Skandal.
„Es ist ein Affront gegenüber Herrn Scheringer und meiner Fraktion, einen langjährigen Abgeordneten, der über 10 Jahre lang die Parlamentsgeschichte des Landes maßgeblich mit geprägt hat, nicht in dieses Gremium zu wählen“, sagte Methling. Herr Scheringer war lange Jahre Fraktionsvorsitzender, zuletzt Vizepräsident des Landtags und in der vergangenen Legislaturperiode Vorsitzender jener Kommission, in der ihm jetzt die Mitarbeit verweigert wird. „Die Fraktion der Linkspartei.PDS wird nicht an einem zweiten Wahlgang teilnehmen und keinen anderen Kandidaten aufstellen“, betonte Methling.
„Herr Scheringer hat in all den Jahren seine fachliche Kompetenz und politische Integrität unter Beweis gestellt und genießt bis heute über die eigenen Reihen hinaus eine hohe Anerkennung“, so Methling. „Der ungeheuerliche Vorgang macht deutlich, dass die Kommission offensichtlich politisch instrumentalisiert werden soll. Die Fraktion der Linkspartei.PDS wird deshalb künftig nicht mehr bereit sein, sich einer Überprüfung vor dieser Kommission zu unterziehen.“


Stärkung direkter Demokratie von Regierungsfraktionen nicht gewollt

13. Juni 2007 | Linkspartei.PDS

Nach Ansicht der rechtspolitischen Sprecherin der Fraktion der Linkspartei.PDS, Barbara Borchardt, ist es nicht nachvollziehbar, dass die Regierungsfraktionen heute den Gesetzentwurf ihrer Fraktion, mit dem die direkte Demokratie gestärkt werden sollte, abgelehnt wurde.
„Obwohl auch der Innenminister die Reformbedürftigkeit des Volksabstimmungsgesetzes eingeräumt hat, haben CDU und SPD die Chance vertan, Bürgerbeteiligung zu erleichtern“, sagte Frau Borchardt.
Vor dem Hintergrund der mageren Bilanz bisheriger Initiativen und Begehren aus dem Volk wäre eine Absenkung der Hürden dringend erforderlich. „Auch das Parlament würde von solchen Anregungen und Ergänzungen für seine Arbeit profitieren“, so Frau Borchardt. „Wir dürfen gespannt sein, wann der Innenminister seine Ankündigung wahr macht und eine Novellierung des Volksabstimmungsgesetzes vornimmt.“


Linksfraktion lehnt Ladenöffnungszeiten rund um die Uhr ab

13. Juni 2007 | Linkspartei.PDS

Nach Ansicht des wirtschaftspolitischen Sprechers der Fraktion der Linkspartei.PDS, Helmut Holter, ist es unverständlich, dass die von seiner Fraktion heute beantragte dritte Lesung des Ladeöffnungsgesetzes abgelehnt wurde. „Eine erneute Befassung wäre erforderlich gewesen, da die ursprüngliche Fassung des Gesetzentwurfes so wesentlich verändert wurde, dass eine völlig neue Grundlage entstanden ist“, sagte Holter.
Die Fraktion der Linkspartei.PDS hat dem vorliegenden Entwurf des Ladenöffnungsgesetzes nicht zugestimmt. „Wir lehnen die völlige Freigabe der Öffnungszeiten von montags bis freitags und die Öffnungszeit samstags bis 22 Uhr ab“, so Holter. Die dagegen von seiner Fraktion vorgeschlagene Regelung für Ladenöffnungszeiten an Werktagen bis maximal 22 Uhr und an Samstagen bis höchstens 20 Uhr wäre völlig ausreichend, um den Einkaufswünschen der Kunden entsprechen zu können. „Unser Antrag hat leider keine Mehrheit gefunden, dabei ist es doch eine Illusion, dass mehr Menschen mehr einkaufen, wenn die Läden rund um die Uhr geöffnet sind“, so Holter. Der Euro könne nur einmal ausgegeben werden, und Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass sich die Umsätze lediglich anders verteilen. Die Verlierer seien die kleinen und Inhaber geführten Geschäfte. Darüber hinaus werde der Druck auf die Beschäftigten weiter steigen.
„Die auch von uns geforderten Verbesserungen zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind zwar zu begrüßen“, sagte Holter. Allerdings sei es fraglich, ob der fixierte Arbeitnehmerschutz in der Praxis auch tatsächlich realisiert werden könne. „Gerade für allein Erziehende Beschäftigte und Inhaber kleiner Läden wird es bei noch längeren Öffnungszeiten unmöglich sein, Kinder, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen“, so Holter.


Große Koalition stärkt Wassertourismus – Mecklenburg-Vorpommern wird profitieren

13. Juni 2007 | Arbeit, Wirtschaft

SPD und CDU/ CSU im Deutschen Bundestag wollen die Attraktivität des Wassertourismus und des Wassersports erhöhen. Bürokratische Hürden sollen abgebaut, Regelungen vereinfacht und transparenter werden.

Dies wird in einem gemeinsamen Antrag der Koalitionspartner, der heute im Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beraten wird, deutlich.

„Wir wollen mehr junge Menschen für den Wassertourismus begeistern. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Zulassungskriterien und Prüfungsinhalte für den Erwerb des Sportbootführerscheins zu überprüfen“, erklärt einer der Initiatoren des Antrags, der Schweriner Bundestagsabgeordnete Hans- Joachim Hacker. Außerdem soll der Fragekatalog zum Erhalt eines Funkzeugnisses überarbeitet werden.

Die Antragsteller fordern außerdem die Überarbeitung der bisher bestehenden verbindlichen Ausrüstungsstandards. Erleichterungen sollen hier möglich werden. Vereinfachungen dürfen jedoch die Sicherheit der Wassersportler nicht gefährden, so die Vertreter der Großen Koalition.

Das See- und Schifffahrtsrecht soll in Deutschland übersichtlicher werden. Daher wird die Bundesregierung aufgefordert, mittelfristig die Rechtsvorschriften über die Sport- und Freizeitschifffahrt zusammenzuführen. Außerdem sollen mit der frühzeitigen Veröffentlichung aller neuen rechtlichen Regelungen im Wassersportbereich im Internet die Skipper in Zukunft sich besser informieren können. Das schafft mehr Transparenz und Bürgernähe.

Mecklenburg- Vorpommern wird von der Umsetzung der Forderungen profitieren.
Der Nordosten Deutschlands lebt von der Attraktivität seiner Wassersportreviere an der Ostsee und der Mecklenburgischen Seenplatte. Viele Wassertouristen aus Deutschland und dem Ausland besuchen jährlich unser Land. Das fördert die Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze. Diese Entwicklung wird durch den vorliegenden Antrag unterstützt.

Weitere Forderungen des Antrags der Fraktionen CDU/ CSU und SPD mit dem Titel „Attraktivität des Wassertourismus und des Wassersports fördern“ sind:

• Einführung einer Unfallstatistik, in der Unfälle mit Sportbooten gesondert aufgeführt werden
• Einbeziehung des Sachkundenachweises für pyrotechnische Signalmittel in Form einer Einweisung in die Prüfungsinhalte für die amtlichen Sportbootführerscheine
• Einführung einer Kennzeichnungspflicht im Seebereich unter Berücksichtigung des Flaggenrechtsgesetzes


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