Kurz vor Ende der gesetzten Frist der Genehmigungsbehörden haben die Energiewerke Nord (EWN) gegenüber dem Ministerium und dem Staatlichem Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern rechtsverbindlich mitgeteilt, dass das Kraftwerksvorhaben am Standort Lubmin von EWN übernommen wird.
Mit Unverständnis haben die Bündnisgrünen in Mecklenburg-Vorpommern auf die Mitteilung der Energiewerke Nord reagiert, die öffentlich erklärt hatten, das Zwischenlager in Lubmin habe vorbereitete Stellplätze für 80 Behälter mit hochradioaktivem Abfall und sei somit auch nach den geplanten Castor-Transporten noch nicht ausgelastet.
Die Energiewerke Nord GmbH (EWN) in Lubmin bei Greifswald wurden als einer der Preisträger des bundesweiten Wettbewerbes “365 Orte im Land der Ideen” ausgezeichnet. “Das Ende bedeutet hier auch Anfang: Nach dem weltweit größten Rückbau eines Kernkraftwerkes entsteht in Lubmin ein moderner international ausgerichteter Industrie- und Energiestandort”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Freitag bei der Auszeichnungsfeier in Lubmin. “Gewürdigt wird die Arbeit der Energiewerke Nord, die diese Entwicklung erfolgreich und innovativ vorantreiben.”
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