Auf Antrag der Linksfraktion hat der Landtag eine gemeinsame Entschließung aller demokratischen Fraktionen angenommen, wonach künftig Klassenfahrten zu KZ-Gedenkstätten sowie zu Gedenkstätten und -orten für Opfer der jüngeren deutschen Geschichte gefördert werden.
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Der Landtag hat heute die Volksinitiative „Für ein weltoffenes, friedliches und tolerantes Mecklenburg-Vorpommern“ in den Rechtsausschuss zur weiteren Beratung überwiesen. Die Initiative hat zum Ziel, klare Regelungen in der Landesverfassung zu verankern, die rechtsextremistischem Handeln Einhalt gebieten und es ermöglichen, dieses unter Strafe zu stellen.
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Kultusminister Henry Tesch hat am Montag, d. 4. Juni 2007, dem Verein Theater Kulturkate Lübtheen einen Fördermittelbescheid des Landes in Höhe von 11.000 Euro überreicht.
“Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungsgabe für kommende Leiden ist fast noch geringer.” (Bertolt Brecht)
Als am 8. Mai 1945 die Vertreter des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht in Berlin-Kalshorst die Urkunde über die bedingungslose Kapitulation unterschrieben, dokumentierte dies nicht nur die militärische Niederlage Deutschlands, sondern zugleich das Ende des deutschen Faschismus in seinem Wahn, ein Weltreich der Tyrannei, der Sklaverei und Barbarei zu errichten.
Als die Waffen schwiegen, hatten mehr als 50 Millionen Menschen den verbrecherischen Wahn des deutschen Faschismus mit ihrem Leben bezahlt.
“Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!” – dieser Schwur der Häftlinge des KZ Buchenwald hat auch heute, 62 Jahre nach ihrer Befreiung, nichts an Aktualität verloren.
Nach der Beendigung des “Kalten Krieges”, des Ost-West-Konfliktes, wurde die Chance nicht genutzt, um den Nord-Süd-Konflikt zu beenden und eine weltweite, friedliche Sicherheitsarchitektur zu entwickeln.
Mit Beginn des neuen Jahrtausend wurde Krieg wieder zum Mittel der Politik.
Krieg jedoch bedeutet Zerstörung, Tod und Elend.
Krieg und militärische Gewalt lösen keine Probleme.
Unsere Welt braucht wirklichen Frieden!
Deutsche und europäische Außenpolitik muss Friedenspolitik werden.
Die Teilnehmer der Friedens-Ideen-Konferenz in Anklam sprechen sich gegen Krieg als Mittel der Politik aus und lehnen die zunehmende Militarisierung der deutschen Außenpolitik ab.
Im Vorfeld des G8-Gipfeltreffens fordern wir konsequente Schritte zur Beendigung aller gegenwärtigen Kriege und einen umfassenden Stopp aller Rüstungsprogramme.
Wir wollen keinen Krieg und keine Plätze wo man Krieg übt! Wir wollen keine Bomber und kein Bombodrom!
Hier nicht und nirgendwo auf der Welt!
Unter Bombenteppichen wächst kein Frieden!
Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Dr. Armin Jäger, hat für die CDU unterstrichen, dass der 8. Mai 1945 nicht einseitig vereinnahmt werden dürfe. Am 8. Mai 1945 sei Deutschland von der nationalsozialistischen Barbarei befreit worden, gleichzeitig begann an diesem Tag jedoch auch eine neue Diktatur unter Hammer und Sichel.