Robbenbeobachtung im Greifswalder Bodden begrenzt
Im Greifswalder Bodden gibt es wieder mehr Heringslarven. Das haben nach Informationen von NDR 1 Radio MV Zählungen des Bundesinstituts für Ostseefischerei in Rostock/Warnemünde ergeben.
“Wir sehen die Landesregierung in der Pflicht alles dafür zu tun, dass der Vorwurf gegen die Betreiber des Atomzwischenlager-Lubmin lückenlos aufgeklärt wird”, so Jürgen Suhr, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Jelinski: Erwärmung des Greifswalder Bodden durch Kühlwasser führt zum Ruin der ganzen Region
Auch wenn sich nach dem heute von Landwirtschaftsminister Backhaus vorgestellten Bericht zur Gewässergüte die Qualität des Grundwassers, der Seen und Fließgewässer im Land weiter verbessert hat, besteht nach Ansicht der umweltpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Birgit Schwebs, nach wie vor hoher Handlungsbedarf, um die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen.
Nach Ansicht des Vorsitzenden der Linksfraktion, Prof. Dr. Wolfgang Methling, sind mit dem heute vorgestellten Gutachten des Instituts für Ostseeforschung Warnemünde „Physikalische und ökologische Auswirkungen einer Kühlwasserausbreitung im Greifswalder Bodden“ beim Betrieb der geplanten Gas- und Dampfkraftwerke sowie des Steinkohlekraftwerks in Lubmin die Befürchtungen von Umwelt- und Naturschutzverbänden nicht ausgeräumt.
„Mit der Vorstellung der Ergebnisse dieses Gutachtens ist nicht beabsichtigt, der Entscheidung über das OB und das WIE der Erteilung von Genehmigungen durch die Staatlichen Ämter für Umwelt und Natur Stralsund und Ueckermünde in irgendeiner Form vorzugreifen“, machte Minister Dr. Backhaus am Anfang seiner Ausführungen deutlich.