Bürger-Forum zur Energiepolitik und Klimawandel – SPD diskutiert Steinkohlekraftwerk in Lubmin weiter lesen »
Der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Linksfraktion, Helmut Holter, fordert die Landesregierung auf, die Pläne für den Bau eines Steinkohlekraftwerkes in Lubmin endlich aufzugeben.
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Sigrund Reese, umweltpolitische Sprecherin und stellv. Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, erklärt zum SPD-Streit über die Lubminer Kraftwerkspläne:
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Im Rahmen ihrer Klausurtagung diskutierte die CDU-Fraktion mit Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der Energiewirtschaft und aus Wissenschaft und Verbänden erste Eckpunkte des Gesamtkonzepts „Energieland 2020“, welches nach dem Koalitionsvertrag entwickelt werden soll.
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Die Betreuung von Sexualstraftätern durch die Bewährungshilfe wird in Mecklenburg-Vorpommern weiter intensiviert.
Die Forderung des Tourismusverbandes der Insel Rügen auf Verzicht des Baus eines Steinkohlekraftwerkes in Lubmin, findet die volle Unterstützung der Fraktion DIE LINKE.
Der energiepolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Helmut Holter,
hat die wegen des Handels mit Verschmutzungsrechten angekündigten Strompreiserhöhungen der Energiekonzerne scharf kritisiert.
„Die Konzerne schreien Zeter und Mordio und beschwören den Untergang ihrer Unternehmen, nur weil der Staat einen kleinen Schritt geht und sie zaghaft an ihre Verantwortung für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen erinnert“, erklärte Holter am Dienstag in Schwerin. Dabei sei die Versteigerung nur eines Teils von Verschmutzungsrechten ein völlig unzureichender Schritt, der erst auf Intervention der EU-Kommission zu Stande gekommen sei. „Der Emissionshandel ist angesichts der vielen Schlupflöcher auch zukünftig ein unscharfes Schwert beim Klimaschutz“, sagte Holter. Es sei zu befürchten,
dass sich die Lobbyisten der Energiekonzerne angesichts der inkonsequenten Klimaschutzpolitik der Bundesregierung doch durchsetzen und Sonderbedingungen für Kohlekraftwerke erreichen könnten.
„Wenn dann ab 1. Juli auch noch die staatliche Tarifaufsicht bei den Strompreisen fällt, wirft die Bundesregierung die Stromkunden den Energiekonzernen endgültig zum Fraß vor“, so Holter weiter. „In diesem Zusammenhang fordern wir die Landesregierung auf, ihre unsäglichen Pläne zur Errichtung eines Steinkohlekraftwerkes in Lubmin endlich aufzugeben“, betonte Holter. Die Stromkunden hätten gar nichts davon, dass ein weiterer Monopolist auf den Markt kommt. „Wirklichen Wettbewerb erreichen wir durch eine dezentrale Energiewirtschaft, die erneuerbare Energieträger nutzt und sich in regionale Kreisläufe einordnet“, so Holter. „Das wiederum nützt den Menschen, dem Klima und der Natur.“
Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Prof. Dr. Wolfgang Methling, hat die von Landeswirtschaftsminister Jürgen Seidel heute genannten „Hunderte von Arbeitsplätzen“, die mit dem Bau eines Steinkohlekraftwerks in Lubmin verbunden wären, als eine Nachricht ohne Neuigkeitswert bezeichnet. weiter lesen »
Seidel: Investition schafft hunderte von Arbeitsplätzen
Mit großem Erstaunen hat der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Linksfraktion, Helmut Holter, die Ankündigung von Wirtschaftsminister Jürgen Seidel zur Kenntnis genommen, ein Energie- und Klimaschutzkonzept entwickeln zu wollen. „Ein solches Konzept liegt längst vor und muss von der Landesregierung nur konsequent umgesetzt werden“, sagte Holter am Dienstag. „Es spricht zwar nichts dagegen, Energie- und Klimaschutzpolitik immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, allerdings lässt die Ankündigung des Ministers eher vermuten, dass der beschlossene ‚Aktionsplan Klimaschutz’ für die Errichtung eines Steinkohlekraftwerkes in Lubmin passfähig gemacht werden soll.“
Ein Kohlekraftwerk sei aus ökologischer, energiepolitischer und wirtschaftlicher Sicht nicht zu verantworten. „Die damit verbundene Verdoppelung des CO2-Ausstoßes im Land konterkariert alle Bemühungen um Reduzierung der schädlichen Klimagase“, betonte Holter. Die Gegner des Steinkohlekraftwerkes agierten eben nicht nur regional, wenn sie verantwortliches Handeln hier im Land im Interesse der globalen Situation verlangen.
„Die Linksfraktion hat den Ausbau Lubmins als Energiestandort stets mit befördert“, betonte Holter. Allerdings nicht gegen die Interessen der Region und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner und vor allem auch nicht gegen die dringend erforderlichen Bemühungen, die Treibhausgase zu reduzieren.