Mecklenburg-Vorpommern setzt im Tourismus verstärkt auf Gäste aus dem Ostseeraum. “Bereits heute führen Urlauber aus Schweden die Liste der Auslandsgäste an, an dritter Stelle folgt Dänemark. Gäste aus Polen stehen bei den internationalen Besuchern an fünfter Stelle. Die Übernachtungszahlen steigen, sind aber weiter ausbaufähig”, sagte Rüdiger Möller, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, beim Hanse Sail Business Forum 2007 zum Thema “Maritimer Tourismus im Ostseeraum” am Donnerstag in Rostock.
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“Das größte Windjammertreffen im Ostseeraum – die Hanse Sail – lockt auch in diesem Jahr wieder ein großes Publikum in die Hansestadt Rostock. Organisatoren, Rostocker und Gäste können sich auf das größte maritime Volksfest Mecklenburg-Vorpommerns freuen”, sagte Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff anlässlich der morgen beginnenden 17. Hanse Sail in der Hafenstadt.
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Sigrun Reese, fischereipolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zur heute in Kraft getretenen Kormoranlandesverordnung M-V:
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Experten im Dialog über die Zukunft der Ostseefischerei
Der Leiter des Arbeitskreises Verkehr der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stein, hat einen Brückenbau über die Ostsee als nicht finanzierbar und unwirtschaftlich bezeichnet.
„Diejenigen in Dänemark, die jetzt die große Ostseequerung von Rostock nach Gedser ins Gespräch bringen, haben in einem Punkt recht: die wichtigste Verkehrsverbindung über die Ostsee zwischen Dänemark und Deutschland ist – nicht zuletzt, weil sich tatsächlich die Güterströme Richtung Osten und Adria verschieben – diejenige über die Hansestadt Rostock“, so Peter Stein.
„Wir halten allerdings weder die kleinere Brücke bei Fehmarn, noch die größere und dann 40 km lange Variante bei Rostock für notwendig, finanzierbar oder gar wirtschaftlich zu betreiben. Auch sprechen die gutachterlichen Aussagen beispielsweise zur Meeresbiologie, die für Fehmarn gelten und in Rostock sicherlich ähnlich sind, gegen einen solchen Bau.
Wir haben eine maritime Tradition auf der Ostsee, die bisher und auch in Zukunft alle logistischen Leistungen bringen wird, die nachgefragt werden. Das war zur Hanse so und das gilt auch heute. Deshalb steht die CDU fest hinter den erfolgreichen Fährlinien in der Ostsee. Wir sehen unsere Mecklenburgischen und Vorpommerschen Ostseehäfen in Punkto Fährverkehr im Wettbewerb gut aufgestellt“, so Peter Stein.
SPD und CDU/ CSU im Deutschen Bundestag wollen die Attraktivität des Wassertourismus und des Wassersports erhöhen. Bürokratische Hürden sollen abgebaut, Regelungen vereinfacht und transparenter werden.
Dies wird in einem gemeinsamen Antrag der Koalitionspartner, der heute im Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beraten wird, deutlich.
„Wir wollen mehr junge Menschen für den Wassertourismus begeistern. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Zulassungskriterien und Prüfungsinhalte für den Erwerb des Sportbootführerscheins zu überprüfen“, erklärt einer der Initiatoren des Antrags, der Schweriner Bundestagsabgeordnete Hans- Joachim Hacker. Außerdem soll der Fragekatalog zum Erhalt eines Funkzeugnisses überarbeitet werden.
Die Antragsteller fordern außerdem die Überarbeitung der bisher bestehenden verbindlichen Ausrüstungsstandards. Erleichterungen sollen hier möglich werden. Vereinfachungen dürfen jedoch die Sicherheit der Wassersportler nicht gefährden, so die Vertreter der Großen Koalition.
Das See- und Schifffahrtsrecht soll in Deutschland übersichtlicher werden. Daher wird die Bundesregierung aufgefordert, mittelfristig die Rechtsvorschriften über die Sport- und Freizeitschifffahrt zusammenzuführen. Außerdem sollen mit der frühzeitigen Veröffentlichung aller neuen rechtlichen Regelungen im Wassersportbereich im Internet die Skipper in Zukunft sich besser informieren können. Das schafft mehr Transparenz und Bürgernähe.
Mecklenburg- Vorpommern wird von der Umsetzung der Forderungen profitieren.
Der Nordosten Deutschlands lebt von der Attraktivität seiner Wassersportreviere an der Ostsee und der Mecklenburgischen Seenplatte. Viele Wassertouristen aus Deutschland und dem Ausland besuchen jährlich unser Land. Das fördert die Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze. Diese Entwicklung wird durch den vorliegenden Antrag unterstützt.
Weitere Forderungen des Antrags der Fraktionen CDU/ CSU und SPD mit dem Titel „Attraktivität des Wassertourismus und des Wassersports fördern“ sind:
• Einführung einer Unfallstatistik, in der Unfälle mit Sportbooten gesondert aufgeführt werden
• Einbeziehung des Sachkundenachweises für pyrotechnische Signalmittel in Form einer Einweisung in die Prüfungsinhalte für die amtlichen Sportbootführerscheine
• Einführung einer Kennzeichnungspflicht im Seebereich unter Berücksichtigung des Flaggenrechtsgesetzes
Schmalspurbahn verkehrt wieder zwischen Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn
Erwartungen des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern erfüllt