Bildungsministerium schreibt 42 Stellen für Lehrkräfte und 230 Referendarstellen aus
Andreas Katz: Reform ist nicht akzeptabel
Hans Kreher, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zur aktuellen Debatte über die Lehrerausbildung in Mecklenburg-Vorpommern:
Die Universität Rostock hat nichts zu gewinnen, die Universität Greifswald aber viel zu verlieren.
Stellen für Grundschullehrer müssen attraktiver werden
Das Lehrerreferendariat in Mecklenburg-Vorpommern steckt in der Krise. Nicht nur, dass Referendare nach den Plänen des Bildungsministers Henry Tesch künftig auch ohne Examen schon voll unterrichten sollen, hat vielfach Kritik hervorgerufen.
Hans Kreher, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zu den Plänen des Bildungsministeriums Referendare, kurz nach dem Studium ohne Praxiserfahrung 12 Wochenstunden selbstständig unterrichten zu lassen: „Mit seinen Plänen offenbart der Bildungsminister einmal mehr die große Differenz zwischen Anspruch und Handeln innerhalb der Landesregierung. Statt die Qualitätsrückstände in unserer Bildungslandschaft abzubauen, werden neue Hürden aufgebaut. Die geplanten selbstständigen Lehrstunden ohne Praxiserfahrung sind weder im Interesse der Schüler, noch der jetzigen oder gar der zukünftigen Lehrer.
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) M-V befürchtet Verschlechterung für Referendare und Lehrkräfte