Nach Angaben des Statistischen Amtes erreichten die Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten und die Campingplätze des Landes in den ersten sechs Monaten 2007 mit insgesamt 9,8 Millionen Übernachtungen ein Plus von 12,7 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2006. Die Anzahl der Gästeankünfte stieg um 11,5 Prozent auf insgesamt 2,6 Millionen. Im Bundesdurchschnitt lag die Zunahme bei den Übernachtungen im 1. Halbjahr 2007 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes bei 4 Prozent.
Die Übernachtungen der ausländischen Gäste in Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen erreichte im Zeitraum Januar bis Juni 2007 mit rund 272 000 eine Steigerung von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.
Unterschieden nach Betriebsarten meldete die Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Pensionen und Gasthöfe) insgesamt 4,6 Millionen Übernachtungen und erreichte damit eine Steigerung von 12,3 Prozent. Das sonstige Beherbergungsgewerbe (dazu zählen Jugendherbergen, Heime, Ferienzentren, Ferienhäuser und -wohnungen) erreichte ein Plus von 13,0 Prozent und verbuchte insgesamt 3,1 Millionen Übernachtungen. Die Campingplätze meldeten 740 000 Übernachtungen, was einer überdurchschnittlichen Steigerung gegenüber dem 1. Halbjahr 2006 von 20,1 Prozent entspricht. Die Vorsorge- und Reha-Kliniken erreichten mit 1,4 Millionen Übernachtungen eine Zunahme um 9,5 Prozent.
Die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Betten konnte gegenüber dem 1. Halbjahr 2006 gesteigert werden. Sie betrug in den Beherbergungsstätten insgesamt 33,5 Prozent (Januar bis Juni 2006: 30,3 Prozent) und in der Hotellerie 36,5 Prozent (Januar bis Juni 2006: 33,0 Prozent).
In den Reisegebieten Mecklenburg-Vorpommerns verlief die Entwicklung unterschiedlich:
Rügen/Hiddensee profitierte am stärksten von der positiven Entwicklung mit einer überdurchschnittlichen Steigerung der Übernachtungszahlen in den Beherbergungsstätten und auf den Campingplätzen um 21,0 Prozent auf 2,2 Millionen. Ebenfalls über dem Landesdurchschnitt lag das Ergebnis für Vorpommern mit einem Plus von 14,1 Prozent (3,1 Millionen Übernachtungen). Die Mecklenburgische Ostseeküste unterschritt mit einem Plus von 8,8 Prozent (2,5 Millionen Übernachtungen) den Landesdurchschnitt, ebenso die Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte mit 1,6 Übernachtungen und einer Steigerung von 8,3 Prozent. Westmecklenburg lag bei einer Steigerung von 4,9 Prozent (548 000 Übernachtungen) deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Für den Juni 2007 meldeten die Beherbergungsstätten und die Campingplätze insgesamt 2,9 Millionen Übernachtungen und erreichten damit eine Steigerung von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Darunter erreichten die 92 000 Übernachtungen der ausländischen Gäste eine überdurchschnittliche Steigerung von 19,0 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Betten betrug in den Beherbergungsstätten insgesamt 50,9 Prozent (Juni 2006: 47,5 Prozent).
Mit der ersatzlosen Einstellung der Verkehrsverbindungen nach Rügen werden die Bedürfnisse der Kunden ignoriert und Mecklenburg-Vorpommern vom Fernverkehr abgeschnitten. “Angesichts der steigenden Gästezahl insbesondere in der Nebensaison sollte die Bahn über zusätzliche Angebote nachdenken”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Dienstag in Schwerin.
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“Im ersten Halbjahr 2007 wurden insgesamt 3 553 Wildvögel in Mecklenburg-Vorpommern mit negativem Ergebnis auf den Erreger der Geflügelpest untersucht”, teilte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute in Schwerin mit.
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Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus besucht am Montag, dem 6. August 2007, um 10.00 Uhr, in Altefähr (Insel Rügen), Gut Scharpitz 2, die Schneckenfarm Rügen.
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Großes Naturschauspiel auf kleinem Eiland östlich von Rügen
Es ist jeden Herbst aufs Neue ein unvergleichliches Schauspiel, wenn sich 60.000 Kraniche an der Ostseeküste einfinden. Die Nationalparkregion Vorpommersche Boddenlandschaft ist Europas zentrale Drehscheibe für den Kranichzug.
Die Forderung des Tourismusverbandes der Insel Rügen auf Verzicht des Baus eines Steinkohlekraftwerkes in Lubmin, findet die volle Unterstützung der Fraktion DIE LINKE.
Erstmals können sich Paare am Strand von Rügen trauen lassen
“Die Erfolge von wirtschaftlich aufstrebenden ostdeutschen Regionen wie Rostock werden inzwischen in Europa und weltweit wahrgenommen – gleich ob bei der Realisierung von Investitionen oder beim Export,” erklärte Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff in seiner Rede anlässlich des Jahresempfangs der IHK Rostock in Rostock-Hohe Düne.
Grüne begrüßen schnelle Reaktion des verantwortlichen Unternehmens und fordern höhere Sensibilität im Umgang mit rechtsextremistischen Haltungen
Sendetermin: Sonntag, 1. Juli 2007 | 18.00 bis 18.45 Uhr | im NDR Fernsehen