Anlässlich der MeLa in Mühlengeez erklärt Claudia Schulz, Mitglied im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern:
Backhaus spricht auf der Jahreskonferenz der deutsch-irischen Juristen- und Wirtschaftsvereinigung e.V.
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„Da wir mittel- bis langfristig in Europa, in Deutschland und in unserem Land die Energieversorgung sichern und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen reduzieren müssen, führt an der Bioenergie über Jahrzehnte kein Weg vorbei“, macht der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute in Sternberg bei einer Gesprächsrunde zum Thema „Wie geht es in M-V weiter mit der Biokraftstoffbranche?“ deutlich.
Verbraucherzentrale zeigt, wie kleine Sparmaßnahmen Großes bewirken können
Ministerpräsident ignoriert Verantwortung des Landes für Klimaschutz weiter lesen »
“Leider ignoriert der Ministerpräsident erneut die Verantwortung des Landes in den weltweiten Bemühungen den CO2-Ausstoß und die Freisetzung anderer Treibhausgase einzudämmen.” weiter lesen »
Die in dieser Woche von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer und Bundesumweltminister Siegmar Gabriel der Öffentlichkeit präsentierte Biokraftstoff-Strategie leistet einen wichtigen Beitrag zur Klima- und Energiepolitik und zur Entwicklung der ländlichen Räume”, betont der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus. weiter lesen »
Die Forderung des Tourismusverbandes der Insel Rügen auf Verzicht des Baus eines Steinkohlekraftwerkes in Lubmin, findet die volle Unterstützung der Fraktion DIE LINKE.
Der energiepolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Helmut Holter,
hat die wegen des Handels mit Verschmutzungsrechten angekündigten Strompreiserhöhungen der Energiekonzerne scharf kritisiert.
„Die Konzerne schreien Zeter und Mordio und beschwören den Untergang ihrer Unternehmen, nur weil der Staat einen kleinen Schritt geht und sie zaghaft an ihre Verantwortung für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen erinnert“, erklärte Holter am Dienstag in Schwerin. Dabei sei die Versteigerung nur eines Teils von Verschmutzungsrechten ein völlig unzureichender Schritt, der erst auf Intervention der EU-Kommission zu Stande gekommen sei. „Der Emissionshandel ist angesichts der vielen Schlupflöcher auch zukünftig ein unscharfes Schwert beim Klimaschutz“, sagte Holter. Es sei zu befürchten,
dass sich die Lobbyisten der Energiekonzerne angesichts der inkonsequenten Klimaschutzpolitik der Bundesregierung doch durchsetzen und Sonderbedingungen für Kohlekraftwerke erreichen könnten.
„Wenn dann ab 1. Juli auch noch die staatliche Tarifaufsicht bei den Strompreisen fällt, wirft die Bundesregierung die Stromkunden den Energiekonzernen endgültig zum Fraß vor“, so Holter weiter. „In diesem Zusammenhang fordern wir die Landesregierung auf, ihre unsäglichen Pläne zur Errichtung eines Steinkohlekraftwerkes in Lubmin endlich aufzugeben“, betonte Holter. Die Stromkunden hätten gar nichts davon, dass ein weiterer Monopolist auf den Markt kommt. „Wirklichen Wettbewerb erreichen wir durch eine dezentrale Energiewirtschaft, die erneuerbare Energieträger nutzt und sich in regionale Kreisläufe einordnet“, so Holter. „Das wiederum nützt den Menschen, dem Klima und der Natur.“
Mit großem Erstaunen hat der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Linksfraktion, Helmut Holter, die Ankündigung von Wirtschaftsminister Jürgen Seidel zur Kenntnis genommen, ein Energie- und Klimaschutzkonzept entwickeln zu wollen. „Ein solches Konzept liegt längst vor und muss von der Landesregierung nur konsequent umgesetzt werden“, sagte Holter am Dienstag. „Es spricht zwar nichts dagegen, Energie- und Klimaschutzpolitik immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, allerdings lässt die Ankündigung des Ministers eher vermuten, dass der beschlossene ‚Aktionsplan Klimaschutz’ für die Errichtung eines Steinkohlekraftwerkes in Lubmin passfähig gemacht werden soll.“
Ein Kohlekraftwerk sei aus ökologischer, energiepolitischer und wirtschaftlicher Sicht nicht zu verantworten. „Die damit verbundene Verdoppelung des CO2-Ausstoßes im Land konterkariert alle Bemühungen um Reduzierung der schädlichen Klimagase“, betonte Holter. Die Gegner des Steinkohlekraftwerkes agierten eben nicht nur regional, wenn sie verantwortliches Handeln hier im Land im Interesse der globalen Situation verlangen.
„Die Linksfraktion hat den Ausbau Lubmins als Energiestandort stets mit befördert“, betonte Holter. Allerdings nicht gegen die Interessen der Region und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner und vor allem auch nicht gegen die dringend erforderlichen Bemühungen, die Treibhausgase zu reduzieren.