Mit einem Schreiben an Bundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung appelliert Jürgen Seidel, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, schnell zu einer klaren Lösung im Streit um die militärische Nutzung des Luft-Boden-Schießplatzes Kyritz-Ruppiner Heide zu kommen. “Die Entscheidung des Potsdamer Verwaltungsgerichts werte ich als Erfolg der gemeinsamen Bemühungen von Kommunalpolitik, Anwohnern, Tourismusbranche und den beiden Landesregierungen. Der nunmehr 15 Jahre dauernde Streit um den Bombenabwurfplatz muss ein Ende haben”, sagte Seidel.
weiter lesen »
“Ich begrüße das Urteil des Potsdamer Verwaltungsgerichts, der Bundeswehr die Nutzung des sogenannten Bombodroms für Tiefflüge und Übungsbombardements vorerst zu verbieten”, äußert sich der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus aus aktuellem Anlass.
weiter lesen »
Bürokratieabbau in der Handwerksbranche: Die Handwerkskammern in Mecklenburg-Vorpommern entscheiden künftig darüber, wer ohne Meistertitel ein zulassungspflichtiges Handwerk ausüben darf. “Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Deregulierung, wie es die Landesregierung als Ziel im Koalitionsvertrag vereinbart hat”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Dienstag in Schwerin.
Die Landesregierung hat per Landesverordnung die Zuständigkeit für Ausnahmebewilligungen gemäß Paragraph 8 der Handwerksordnung (HwO) an die Handwerkskammern übertragen. Die Handwerkskammer Schwerin hatte in einer Testphase von Mitte 2005 bis Ende 2006 bereits entsprechende Bewilligungen für die Testregion Westmecklenburg und dem Landkreis Güstrow bearbeitet. “Die Erfahrungen haben gezeigt: Der Verwaltungsaufwand wurde gesenkt, das Verfahren vereinfacht, die Bearbeitungszeiten verkürzt. Der Mittelstand wird weiter entlastet, Handwerksunternehmen sparen Zeit und Kosten”, sagte Seidel.
Der selbständige Betrieb eines zulassungspflichtigen Gewerbes setzt die Eintragung in die Handwerksrolle voraus. In der Regel ist der Meisterbrief in den 41 zulassungspflichtigen Berufen des Handwerks die Voraussetzung zum Führen eines Handwerksbetriebes. Ausnahmen sind zulässig, wenn entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten zur selbständigen Ausübung des betreffenden Handwerks nachgewiesen werden und das Ablegen einer Meisterprüfung unzumutbar ist. Gründe sind etwa Alter, Gesundheit, Betriebsübernahmen oder unverschuldete Arbeitslosigkeit.
“Staatliche Aufgaben werden im Zuge der Entbürokratisierung an die Wirtschaft und ihren Sachverstand delegiert. Die Branche selber soll beurteilen, wer über die entsprechenden Voraussetzungen verfügt und wer nicht”, sagte Seidel. Im Nordosten sind derzeit rund 19.500 Handwerksbetriebe tätig. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Branche rund 6,7 Milliarden Euro, der Umsatz stieg um sieben Prozent. Im zulassungspflichtigen Handwerk waren im ersten Quartal 2007 rund 70.000 Mitarbeiter beschäftigt. In den nächsten Jahren werden für etwa 4.800 Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern Unternehmensnachfolger gesucht.
Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Volker Schlotmann, hat die Rücktrittsforderungen des FDP-Generalsekretärs in Mecklenburg-Vorpommern, Hagen Reinhold, an Heinz Müller als ein “Beispiel sommerlicher Profilneurose der Liberalen” zurückgewiesen. Nachdem schon der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Gino Leonhard, wider besseren Wissens von einer dringenden Sondersitzung des Landtages fabulierte, kann man diese Rücktrittsforderung an einen Parlamentarier getrost als liberales Kasperletheater bezeichnen.
weiter lesen »
Nach dem Urteil des Landesverfassungsgerichtes zum Kippen des Verwaltungsmodernisierungsgesetzes haben der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, Volker Schlotmann, und sein Stellvertreter Heinz Müller ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht. Das Urteil zeichne ein antiquiertes Bild der kommunalen Selbstverwaltung, das auch heute schon lange nicht mehr der Realität entspreche.
weiter lesen »
Zur Entscheidung des Landesverfassungsgerichtes zum Verwaltungsmodernisierungsgesetz erklärt die kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Gabi Mestan: