Sigrun Reese, umweltpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zum interfraktionellen Antrag von SPD, CDU; DIE LINKE und FDP: „Kein Braunkohletagebau in der „Griesen Gegend“:
„Die Errichtung eines Braunkohletagebaues in der „Griesen Gegend“ käme für unsere Fraktion nahezu einer Naturkatastrophe gleich. Derzeit ist die Region durch eine im Landesvergleich niedrige Arbeitslosenquote sowie eine idyllische Natur und Landschaft gekennzeichnet. Gerade der Bereich Tourismus hat in der Region Fuß gefasst und kann Hotelauslastungen von bis zu 80% aufweisen. Die Realisierung eines Braunkohletagebaues vernichtet in der Region mehr Arbeitsplätze, als durch ihn geschaffen werden. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass die Wertschöpfung nicht mehr vor Ort bleibt.
Die Liberalen unterstützen den interfraktionellen Antrag, da wir es als wichtig empfinden ein klares politisches Signal zu senden. Wir sind uns bewusst, dass das Votum des Landtages zur Verhinderung eines Braunkohletagesbaues kein endgültiges Ende der Pläne der MIBRAG bedeutet. Er ist aber ein weiterer Schritt in die angestrebte Richtung.“
Tags: Braunkohleabbau, Griesen Gegend, Sigrun Reese