Wichtig für Sanierung und Erhalt historischer Kirchengebäude in M-V


Gute Nachrichten für einige Kirchgemeinden in Mecklenburg-Vorpommern: Sie bekommen für die Sanierung und Instandhaltung ihrer Kirchen noch verfügbare Städtebaufördermittel. „Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass die historischen kirchlichen Gebäude im Land erhalten bleiben. Die Gotteshäuser sind Zeugnis unserer Geschichte und prägen vielerorts das Bild der Region. Daher sollen auch Städtebaufördermittel für Kirchengebäude im Land einsetzt werden, die in ihrem baulichen Bestand gefährdet sind“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Der Wirtschafts- und Bauminister ist noch bis Dienstag in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald bei Kirchgemeinden zu Besuch, um die Fördermittelbescheide zu übergeben und sich über die geplanten Baumaßnahmen zu informieren.

Sankt-Georgen-Kirche

„Die Sanierung von Kirchen ist oft aufwendig und schwierig; denkmalpflegerische Belange müssen mit den kirchenhistorischen Besonderheiten zusammengeführt werden“, betonte Glawe. Um den Kirchgemeinden Unterstützung für den Erhalt der bau- und kulturhistorischen Bauwerke zu bieten, werden noch verfügbare Städtebaufördermittel eingesetzt. In diesem Fall werden 60 Prozent der Sanierungskosten aus Bundesmitteln, die übrigen 40 Prozent von den Kirchgemeinden getragen.

Kirchenbesuche des Ministers am Montag (21.12.): Groß Bisdorf, Behrenhoff, Ludwigsburg, Wolgast und Wusterhusen

Wirtschaftsminister Glawe informierte sich am Montag (21.12.) in Kirchgemeinden über die geplanten Sanierungsmaßnahmen und übergab die Fördermittelbescheide. Dabei handelte es sich um:

– Dorfkirche Groß Bisdorf in der Gemeinde Süderholz, Sanierung der Außenhaut und Trockenlegung der Außenwände sowie Innensanierung von Langhaus, Chor und Sakristei (Baubeginn 2016, Fertigstellung 2019, Fördermittel rund 251.000 Euro, Gesamtinvestitionen rund 418.000 Euro)
– Dorfkirche St. Marien in Behrenhoff, Sanierung der Chor-Fassade außen und innen (Baubeginn und Fertigstellung 2016, Fördermittel rund 128.000 Euro, Gesamtinvestitionen 214.000 Euro)
– Dorfkirche Ludwigsburg, Turmsanierung, Putzarbeiten außen und innen im Kirchenschiff sowie Deckensanierung (Baubeginn und Fertigstellung 2016, Fördermittel 114.000 Euro, Gesamtinvestitionen 190.000 Euro)
– Kirche in Wusterhusen, Sanierung von Außenwänden, Gewölbe und Empore (Baubeginn 2016, Fertigstellung 2017, Fördermittel 135.000 Euro, Gesamtinvestitionen 225.000 Euro)
– Kirche St. Petri in Wolgast, Sanierung der Kirche (Baubeginn und Fertigstellung 2016, Fördermittel 126.000 Euro, Gesamtinvestitionen 210.000 Euro)
Kirchenbesuche am Dienstag (22.12.): Leopoldshagen, Löwitz und Kenz.

Am Dienstag besuchte der Minister die folgenden Kirchengemeinden:

– Fachwerkkirche in Leopoldshagen, Sanierung des Kirchturmes (Baubeginn und Fertigstellung 2016, Fördermittel 84.000 Euro, Gesamtinvestitionen 140.000 Euro)
– Dorfkirche Löwitz, Sanierung von Dach, Decke und Wänden (Baubeginn 2016, Fertigstellung 2017, Fördermittel 72.000 Euro, Gesamtinvestitionen 120.000 Euro)
– Kirche St. Marien in Kenz, Sanierung des Kirchendaches (Baubeginn 2016, Fertigstellung 2017, Fördermittel 279.000 Euro, Gesamtinvestitionen 465.000 Euro)
Weitere Kirchgemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, konnten jetzt noch Städtebaufördermittel erhalten, darunter die Stadtkirche St. Peter und Paul in Teterow (LRO), die Dorfkapelle in Meetzen (NWM), die Kirche in Vellahn (LWL), die Dorfkirche in Zierow (LWL) sowie die Kirche St. Paul in Schwerin.

Pressemitteilung / Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus M-V

Foto/Michels: Imposant – die Sankt-Georgen-Kirche in Wismar.