Keine guten Tage im Juni 2015


Vor 60 Jahren, am 18.April 1955, starb einer der genialsten Denker der Menschheitsgeschichte – Albert Einstein.

Blickt man auf die Ereignisse des letzten beiden Juni-Wochen 2015 zurück, dann wünscht man sich, solch eine geistreiche Persönlichkeiten gebe es auch in der gegenwärtigen Politik.

Diskussionen ohne Ende und ohne Lösung – auch in M-V

Die letzten Wochen in Mecklenburg-Vorpommern wurden dabei durch verschiedene Diskussionen geprägt. So ging und geht es um die Zukunft des Mecklenburgischen Staatstheaters, die alles andere als gesichert ist. Die Folgen der Pleite der P+S-Werften sind noch unüberschaubar.

Inzwischen gibt es eine Ehrenamtsstiftung M-V, zu der es heftige Diskussionen gab. Mitte Juni fand ein bundesweiter Aktionstag der Ausbildungschance statt, obwohl zwischen angeblichen Fachkräftemangel und leistungsgerechter Entlohnung im Nordosten eine erhebliche Diskrepanz besteht – nicht überall, aber all zu oft.

Der Festspielsommer wurde eröffnet. Auch die „Open Air“-Saison der Theater und Bühnen zwischen Schwerin und Usedom hatte bereits erste Vorstellungen. Einerseits große Klasse, andererseits bleiben die Diskussionen um die weitere Förderung des Kultur-Standortes M-V…

Von Jubiläen, viel Sport und neuem Terror

Die „Europa-Euro-Krise“ steht im politischen Fokus ebenso der Flüchtlingszustrom aus Krisengebieten. Daneben gab es Unternehmens-Jubiläen, den 70.Geburtstag der UNO sowie der CDU und den Queen-Besuch in Deutschland. Und nicht zuletzt prägen und prägten Bahn-, Kita- und Post-Streiks das gesellschaftliche Leben.

Bei den „Europaspielen“ in Baku wurde Russland die erfolgreichste Nation; für Deutschland gab es dort Platz zwei in der Medaillenwertung. Bei den Fußball-WM der Frauen in Kanada erreichten Deutschland, die USA, Japan und England das Halbfinale. Bei der U 21-Fußball-EM der Herren in Tschechien spielten sich Schweden und Portugal in das Endspiel.

Drei Terror-Anschläge in Frankreich, Tunesien und Kuweit, die „Griechenland-Tragödie“ und der Krieg in der Ukraine beherrschten zudem die Schlagzeilen des letzten Juni-Wochenendes…

Gerade dieses letzte Juni-Wochenende 2015 bewies wieder einmal, dass der Mensch nichts dazu lernen kann, er die ewig gleichen Fehler nur auf andere Weise stetig wiederholt.

Dabei wußte schon Albert Einstein: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind!“

Daran hapert es jedoch global, an denkfähigen Menschen mit Empathie und (Problem-Lösungs-)Kompetenz.

Es geht um unsere Zukunft

Und wer leidet an dieser Politik?! Genau! Die Zukunft unserer Gesellschaften – unsere Kinder!

Sie leiden ganz besonders unter der Inkompetenz, dem Narzissmus und der Arroganz der aktuellen politischen „Power-Frauen“ und „Power-Männer“ allerorten. Menschen unter „geistigem Schwachstrom“ haben jedoch noch nie Probleme gelöst – im Gegenteil. Verbale Sprüche zum Beispiel in puncto Kinderförderung, Flüchtlingshilfe und Krisenbewältigung helfen nicht. Es müssen auch Taten folgen…

„Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt…“ Wer das sagte? … Auch der gute „alte“ und ewig junge Einstein.

Es bleibt viel zu tun! Packen wir es wirklich an – nur mit Eliten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, welche diese Bezeichnung auch verdienen!

Marko Michels

Foto/Michels: Kommen jetzt auch kompetente Lösungsvorschläge zu den aktuellen Krisen aus dem Schweriner Schloss?